Meine kleine Reise

Am heutigen Tag entschied ich mich zu einer kleinen Reise. Ich buchte keinen Flug, bestieg keinen Zug und fuhr auch nicht mit einem Auto. Ich ging zu Fuß. Nur einige Meter. Keinen Powerwalk, kein Joggen, ich schlenderte. Ich ging langsam, einen Schritt nach dem anderen in einem schönen ruhigen Natuschutzgebiet. Ich sah kein Auto, ich hörte keinen Baulärm und ich fühlte keine klebrigen Haltestangen eines Busses der Verkehrsbetriebe. Mehr von diesem Beitrag lesen

Mal was anderes, was positives

Wer, wie ich, sich in den sozialen Netzwerken, wie im realen Leben mit kritischen Menschen auseinander setzt hat es bisweilen nicht leicht. Gerade in diesen Wochen werden wir überhäuft mit negativen Meldungen rund um das Thema „Flüchtlinge“. Immer wieder konfrontiert mit verachtender Hetze, mit brennenden Häusern, mangelndem Verständnis usw… Ich könnte diese Liste noch um einiges verlängern. Mehr von diesem Beitrag lesen

Gedankenflippertag

Ich saß heute den ganzen Nachmittag vor dem PC, ich starrte fassungslos auf Tweets, Blogbeiträge und Nachrichtenseiten. Keine Ahnung wie oft ich versuchte einen Blogpost zu schreiben, keine Ahnung wie oft ich verzweifelt abbrach, von meinen Emotionen übermannt. Seit Tagen, ach was, seit Wochen lese und höre ich immer wieder Dinge, die direkt oder indirekt mit Menschen zu tun haben, die flüchten mussten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Eine lange Reise

Ich sitze hier und erhebe mich nicht

Sitze stumpf und warte

Warte auf das Licht

Am Ende des Tunnels,

ein wenig Zuversicht

 

Lang ist er, mein Weg

Sonnenaufgang, Sonnenuntergang

Etliche Wiederholungen

Leer ist mein Tank

Noch weit ist die See

Wir kleben aneinander

Es tut nur selten noch weh

Wellen tragen nicht nur Gedanken

Nehmen auch Träume – einfach so

Das Salz der Tränen

Es würzt Verzweiflung und Angst

Diese Mahlzeit ist groß

 

Die Kleidung hat es aufgesogen

Den letzten Kuss, die letzte Umarmung

Jetzt liegt alles auf dem Boden

Getreten ohne Erbarmen

Die Maske strengt an

Ein Quentchen Leben – gelogen

Der Blick sieht grün

Ein Stück Holz, ein Mensch, ein Hang

Die Einsamkeit nicht verloren

 

Viele Gesichter machen stumm

Angst kehrt wieder

In einem Schritt um sich selbst herum

Augen sehen, Ohren hören

Ein Mund, zwei Münder, ihre Klagelieder

Geschichten verstanden, selbst erlebt

Geschichte nicht verstanden, doch das Auge bebt

Immer währender Hunger

Noch nicht tot, er lebt

Das Herz wartet, lechzt, lungert

Papier ist geduldig

Zukunft, die verhungert

Verlust

Es passiert, das Leben und der Tod. Jeder Mensch hat seine eigene Art mit Leben und Tod um zu gehen, es sollte jedem gestattet sein. Jeden Tag stellen wir die Weichen für einen oder mehrere darauf folgende Tage, diese Entscheidungen treffen wir bestenfalls allein und so das wir uns, erhobenen Hauptes, noch im Spiegel ansehen können. Es ist schwer genug, diese Aufgabe sollte niemand unterschätzen.
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