Wer hat hier ein Problem MIT Alkohol

Nachts noch die Nachrichten verfolgen zu wollen ist eine harte Aufgabe für einen müden Geist. Eigentlich ist der Kopf schon auf Stand by, aber da man am Tage alle wichtigen Dinge in der Welt verpasste, bleibt einem nicht viel anderes übrig. Kurz vor dem 0 Uhr Verstandmassaker auf RTL schau ich manchmal ja noch auf der Seite der Propagandazeitschrift mit den 4 großen Buchstaben vorbei, wie sonst soll mein Kopf wach werden, wenn er nicht lachen oder sich aufregen kann.

Ist es erstmal 0 Uhr bin ich dann gelegentlich mal wieder wach, auch wenn der Zustand nicht wirklich lange anhält in den letzten Tagen. Seit dem der Wettergott wieder ein Herz für seinen Kuschelpunker hat, schaff ich es dann auch endlich mal wieder am Tage zu lernen. Soweit so gut, möchte der geneigte Leser sich jetzt denken. Wohin nur mit diesem ganzen Vorgeplänkel? Ablage P? Schrieb er nicht was von Verstandmassaker?

Keine Panik, ich komme gleich zum Eigentlichen.

Gestern Nacht war es dann wieder soweit und ich machte mich wach, schaute Nachrichten und dann traf mich der Schlag! Da erzählt mich das aufgebrezelte Etwas, ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen, wir Deutschen hätten ein Alkoholproblem und dem sei nur mit Steuererhöhungen bei zu kommen. Bitte was? Ich habe höchstens ein Problem ohne Alkohol! Was wollen die denn von mir? Wie kommt man denn bitte auf die Idee dem Kuschelpunker sein Grundnahrungsmittel zu verteuern. Sollen sie doch Suschi um 50 Cent mehr besteuern, aber warum denn dies göttliche Gebräu aus Hopfen und Malz? Was wollen die mit soviel Geld anfangen? Mal ganz ehrlich, sollen die Entscheider doch der Branntweinsteuer ihrem Namen alle Ehren machen. Brandweingeschichten taugen doch nur als Möbelpolitur, so etwas trinkt doch keiner.

Gehen wir jetzt einen Schritt in eine andere Richtung und sorgen uns um die Jugend, die laut diverser Medien, nichts anderes zu tun hat als sich zu betrinken, soweit noch möglich, Nacktbilder ihrer Begleiterinnen ins Internet zu stellen und sich auf dem Weg nach hause gegenseitig Metall in die Körper zu schieben. Meine lieben Freunde der Presse, eure reißerischen Artikel sind ja sehr belustigend, mehr aber leider auch nicht. Warum wird sich nicht mal gefreut? Betrinkt sich jemand, so sorgt er doch für Arbeitsplätze, Nacktbilder schaut sich jeder Mann gerne an und verschwinden Störenfriede von der Straße bekommt jeder Innensenator ein breites Grinsen. „Die Polizei hat gute Arbeit geleistet“, tönt es dann durch die Presse.

Was geschieht wenn die Bierpreise nun skandinavische Verhältnisse erreichen sollten? Antwort: Beschaffungskriminalität! Glaubt ihr nicht? Sehen wir uns mal eine Familie an:

Vater arbeitet für kaum mehr Geld als der Hartz IV-Satz hergibt, Mutter bleibt zu hause sitzen, denn 2 Kinder wollen er(ver-)zogen werden. Ein Junge, etwa 16 Jahre alt und seiner jüngerer Bruder, 13 Lenze alt. Der Ältere hängt gerne mit Kumpels ab, raucht eine Kippe nach der anderen. Der Jüngere will dazugehören, sein Alter wird nebensächlich solange er die Trinkgewohnheiten der Gruppe mitmacht. Ein Bier für 62 Cent plus Pfand sind keine große Sache, immer mal wieder die Eltern angeschnorrt und dann is der Suffmonat garantiert. Kostet ein Bier nun aber 1,62 Euro plus Pfand wird das mit der Garantie schon mal eng. Was also machen? Die Eltern wollen nicht immer, sie können auch nur schwer jede Woche noch mehr Geld in die Kinder pumpen. Es kommt wie es kommen muss. Im „leichten“ Fall beklauen die Jungen die Eltern, hier mal 5 Euro aus der Geldbörse, da mal 10 Euro, die Mama eigentlich zum Einkaufen von Lebensmitteln braucht, gerade immer soviel das es reicht aber nicht wirklich schlimm auffällt. Es wird etwa ein Jahr dauern, dann ist die Familie hoch verschuldet und jeder fragt sich wer die Schuld daran trägt, ändert an der Situation aber nicht viel.

Nur ein Beispiel wie es laufen könnte, der schlimmere Fall währe Straßenkriminalität. Jüngeren Mitmenschen den MP3-Player „abziehen“, alte Menschen auf dem Weg nach hause überfallen usw.

Hat da mal jemand drüber nachgedacht? Aufhören, wenn man neben der Schule und dem elterlichen Stress keine andere Möglichkeit sieht, Sportvereine überleben müssen und die Beitrittsgelder so nicht auf dem 1 Euro-Niveau ansiedeln können, irgendwann beide Elternteile arbeiten müssen und die Kindererziehung die Gruppendynamik übernimmt? Klingt für mich nicht plausibel.

Wenn dies ein Entscheidungsträger liest, so möge er doch bitte ein Herz für den armen Kuschelpunker haben. Ich erwarte nicht viel, nur gelegentlich einen kleinen tropfen billigen Alkohols, der mir mein Selbstbewusstsein aufplustert, Politikeraussagen ertragbar macht und und und….

Ich bin trage nicht Schuld an zurückgehenden Bierumsätzen!

Gründe Alkohol zu trinken findet ihr hier:

1. Bier stärkt das Gedächtnis: Ein bis zwei Gläser Bier am Tag halten das Gehirn im Alter fit. Das ist das Ergebnis einer soeben veröffentlichten amerikanischen Studie, die mehr als 12.000 Frauen beobachtet hat.

2. Alkoholfreies Bier ist das ideale Getränk für Sportler. Bier ist isotonisch, das heißt, es hat dieselbe Konzentration gelöster Stoffe wie Blut. Das ist für Sportler besonders wichtig, denn das Getränk, das sie nach dem Schwitzen zu sich nehmen, muss vom Körper so rasch wie möglich aufgenommen und verwertet werden ? und das gelingt mit isotonischen Getränken am besten.

3. Hier gibt’s bestimmt kein Bier. Allerdings wird durch alkoholfreien Biergenuss die Milchproduktion angeregt. Herausgefunden hat das ein Forscherteam von der Kinderklinik der Universität München.

4. Bier schützt Magen, Nieren und Galle: Menschen, die mäßig Bier trinken, haben weniger Probleme mit den Verdauungsorganen Magen, Nieren und Galle. Denn Bier enthält wenig Kalzium und viel Magnesium, was der Bildung von Gallensteinen und Nierensteinen vorbeugen kann.

5. Alkohol verbessert das Gehör im Alter: Wer in jungen Jahren ab und zu ein Bierchen genießt, hört im Alter besser. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie ergeben, die sich mit dem Einfluss von Alkohol auf das Gehör beschäftigt. 140 Gramm Alkohol wöchentlich ? das entspricht etwa 4,2 Litern Bier ? war die ideale Menge, um das Risiko eines alters-bedingten Verlustes des Gehörs in hohen und tiefen Frequenzen um fast 40 Prozent zu senken.
6. Bier lässt Herzen höher schlagen! Maßvolle Biertrinker bekommen seltener einen Herzinfarkt. Der im Bier enthaltene Alkohol spült überschüssiges Cholesterin aus Zellen und Blutgefäßen und verringert so die Gefahr von Bluthochdruck und die Bildung von Blutgerinnseln.

7.Hopfen hat hohe Schutzwirkung: Im Bier ist Xanthohumol nachgewiesen worden, ein stark wirkendes Antioxidanz. Diese Substanzen hilft, einen hohen Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen und Krebs sowie Alzheimer zu verhindern. Das im Hopfen gefundene Antioxidanz Xanthohumol wirkt wesentlich stärker als die bisher gefundenen Antioxidantien in Wein, Grünem Tee und Sojaprodukten.
8. Alkoholfreies Bier ist kalorienarmer Durstlöscher: Bier (alkoholfreies und “normales“) enthält reichlich Mineralstoffe, die vom Körper sehr schnell umgesetzt werden können. Hinzu kommt: Bier enthält kaum Zucker und hat sehr wenig Kalorien. Außerdem ist es ein vitaminreiches Naturprodukt, das ohne jegliche chemische Zusatzstoffe produziert wird.
9. Bier ist gesünder als Wein: Moderat genossen können alkoholische Getränke vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Eine Studie hat sogar belegt, dass moderater Biergenuss sich positiver auswirkt als der maßvolle Weinkonsum.
10. Herzarterien verkalken weniger: Menschen, die mäßig aber regelmäßig Alkohol genießen, schützen ihr Herz vor Arterienverkalkung. Dies belegt eine Studie aus den Niederlanden. Es ist die erste Studie, die nicht nur bestehende Daten interpretiert, sondern eigene Untersuchungen durchführt und den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Arterienverkalkung erforscht.
(Quelle: RTL)
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One Response to Wer hat hier ein Problem MIT Alkohol

  1. Andy1 says:

    Da bin ich ein wenig baff, beim lesen.

    Frage jemanden warum er trinkt, er wird Dir immer einen „Grund“ nennen.

    Er trinke, weil es ihm gut ght, er trinke weil es ihm schlecht geht, usw. usw.

    „Heißes Thema“, zu Risiken und Nebenwirkungen, fragen Sie ihren „Bierdealer“!

    🙂

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