Grübelzeit beim Kuschelpunker

Nachdem ich mich in der letzten Woche vor dem Schreiben gedrückt habe, gibt es jetzt mal wieder ein paar Zeilen aus meinen Hirnwindungen. Gar nicht so einfach sich immer wieder etwas einfallen zu lassen. Aus diesem Grund hier mal ein „Daumen hoch“ für all diejenigen, die jeden Tag unermütlich vor dem Bildschirm hocken und Worte in die Tasten kloppen. Ich weiß ja nicht wie es bei denen so ausschaut, aber ich schreibe meine Beiträge nicht in 10 Minuten. Irgendwie brauch ich dafür immer ein wenig länger. Ob ich allgemein so langsam bin? Nein, gerne nenne ich mich „gemütlich“. Es scheint als bewege ich mich bärengleich durch meine Welt. Immer auf der Suche nach meinem persönlichen Honigtopf.

Doch wo findet man diesen Honigtopf und mit was wird er gefüllt sein? Werde ich ein berühmter Schriftsteller, ein Tagelöhner oder werde ich Eremit und halte nur noch durch das Internet den Kontakt mit der Außenwelt? Vielleicht finde ich meinen Topf gefüllt mit Bier oder 200g Steaks, da könnte ich gut mit leben. Möglicher weise ist dieser Topf aber auch leer. Ein leeres Gefäß, dass ich noch füllen muss. Klingt nach verdammt viel Arbeit.

Wo kann man diesen Topf aber finden? Gibt es einen Honigtopfladen? Kann ich so einen Topf bei LIDL kaufen? Muss ich, wie zu Ostern, in den Garten meiner Mutter gehen und auf Knien in den Büschen suchen? Ist es eigentlich, ein durch das Grundgesetz manifestiertes Recht für jeden, einen Topf zu besitzen? Müssen wir solch einen Topf haben, damit wir beschäftigt sind und uns nicht gegen die Politiker – Pandemie wehren? Ich habe schon wieder so viele Fragen. Vielleicht sollte ich mich beim Bloggeramt aus der Liste der Humor-Blogs austragen. Wo ist er nur hin – der Witz?

Tja, wo ist er hin – der Witz? Ich habe keine Ahnung. Menschen sind ein komisches Pack. Haben sie nichts zum nachdenken, dann kommen sie sich gerne mal nutzlos und dumm vor. Haben sie aber zu viel im Kopf, dann sind sie unzufrieden mit sich und der Welt, weil sie nicht entspannen können. Hirn auf Stand by und gut is? Währe ja mal ne Idee, oder? Ich überlege gerade ob es wirklich sinnvoll ist all den Müll, der sich in meinen Hirnwindungen festsetzt auf zu schreiben und dem www zum lesen bereit zu stellen. Ich bin kein Nachrichtenblog, kein Filmblog und kein Hartz IV Infoblog, doch was ist es dann was ich schreibe? Muss ich meinen Blog, muss ich mich irgendwo einfügen lassen? Brauche ich die beklemmende Enge einer Schublade? Es ist mal wieder Grübelzeit beim Kuschelpunker, hoffentlich nicht mehr lange, damit ich mal wieder was interessanteres zum Besten geben kann.

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2 Responses to Grübelzeit beim Kuschelpunker

  1. konna says:

    Vielleicht ist dein Topf auch ein Töpfchen, auf dem bis eben noch ein nackter Babypo gesessen hat (fällt das jetzt schon unter stopschildwürdige Inhalte?). 😉

    Und ich sage nein, du brauchst keine Schublade, dein Blog ist seine eigene Kategorie. 😀

  2. kuschelpunker says:

    konna, ich danke dir für deine netten worte! wirst schon recht haben, vielleicht brauch ich wirklich keine bestimmte kategorie. kuschelpunker ist eben kuschelpunker und nicht hinz und kunz….sollte ich mir mal hinter die ohren schreiben, dann kommen solche komischen gedanken vielleicht auch nicht mehr so schnell auf.

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