Monsters of Liedermaching – Katerkonzert

Der Kuschelpunker hat sich, nicht ganz uneigennützig, mal wieder auf ein Konzert getraut. Am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, trieb es mich ins Logo, einer kleinen aber feinen Konzerthalle in Hamburg. – Wer sich jetzt fragt, warum ich denn mit 2 Tagen Verzögerung schreibe, der gedulde sich.

Der „Tag der Arbeit“, welch Ironie an diesem Tag frei zu haben (Holly). Ich sehe es ähnlich, nehme den Tag aber gerne mal so mit. Schon vor Monaten habe ich mir eine Karte für die Monsters of Liedermaching gesichert. Wohl als einer der letzten, der kurze Zeit später war das Logo ausverkauft. Meine Liebste hatte dann die tolle Idee ihre Schwester und mich zum Brunch ein zu laden. Mittags um 12. Guuuuuuter Plan!

Als ich eintraf hatten die 2 Mädels schon die ersten Lachsschnittchen in sich hinein gestopft. Es wurde ein Festessen. Ich möchte das jetzt nicht weiter ausführen, denn ich bekomme ja jetzt schon wieder Hunger! „grummel“ Als Nachtisch gab es dann Bier und für die Mädels Prosecco. Der Tag konnte beginnen.

Strahlender Sonnenschein, warme Temperaturen und nach dem Kauf eines Merchandisingproduktes, das nächste Bier, so Lob ich mir einen Konzertbeginn. 15 Uhr begann das „Katerkonzert“ – es gab, vom Logo gestellt, noch Brot und Soleier – die Halle war voll. Die Belüftung schaffte nichts. Ich zerfloss förmlich. Brauchte also mehr Bier. Die Tanzfläche der Lokalität war, wie immer bei den Monsters, mit Sitzplätzen ausstaffiert. Tanzen tut da eh keiner, denn auf der Bühne nehmen 6 Jungs mit Akkustikklampfe platz. Einige der zahlenden Gäste kannte ich vom Sehen her, ist ja nicht das erste Monsterkonzert für mich gewesen. Die Kombo legte also los. Rüdi, Burger, Fred und Co. Legten gut los. Platzierten Klassiker neben neuem. „HartzIV“ schien Burger für mich geschrieben zu haben. – Es stellte sich bei einem Gespräch nach dem Konzert heraus, dass Burger nur aus Lust und Laune sowas schrieb. Mir egal, ich mag den Kerl trotzdem.

Auch der Klassiker von Norbert und den Feiglingen – Schönheitschirurgie – trug zu unserer Erheiterung bei. Die Pause wurde, wie soll es anders sein, mit dem Rauchersong „4 Meter“ eingeläutet. Wurde auch Zeit, denn meine Freundin wurde schon etwas ungehalten – obwohl sie die Monsters auch schon gut kennt – nachdem ich bei „Tod in der Nordsee“ wohl alle anderen übertönt haben muss. Es sei mir verziehn.

Raucherpause. Hinaus ins helle, hinaus in die Raucherglückseeligkeit. 10 Minuten gehen schneller vorbei als einem Raucher lieb ist.

Zweite Halbzeit. Diesmal stellten wir uns fast an den Eingang, denn auch das ewige Schweißwegwischen brachte nicht viel und das dicke Wickinger Pony vor unserer Nase versperrte uns auf mindestens 2 Sänger die Sicht. Egal wie wir uns drehten. Mir klingt immer noch mein Lieblingssong von Rüdi in den Ohren. Träller….Zwitscher…Ich bin eben nicht immer frei! Es wurde noch allerlei lustiges aber auch nachdenkliches gespielt. „Interesse ist gut“ oder „Wellensittich“ sind da nur 2 Beispiele aus der großen Liste der gespielten Lieder. Mit dem Monstersschlachtruf……oohoohoohooooo Monsters….x-Wiederholungen…..lies die Band sich noch zu 2 Zugaben Überreden, wo neben „Trink mit mir“ – ein würdiger Abschluss wenn man mich fragt, auch noch Klassiker „Ein Lied über Türen“ zum Besten gegeben wurde.

Bei meiner Unterhaltung mit den Musikern, ich habe für meine Liebste noch Autogramme gesammelt, erklärte mir Burger dann, dass sowohl die Schröders, als auch die Monsters in diesem Jahr noch einmal nach Hamburg kommen würden. Die Schröders leider wohl zum letzten mal, aber da kann man nichts machen. Alles in allem resümierten die 2 Frauen und ich, dass die Stimmung wieder erste Sahne war, das Publikum gemischt, die Mädchen in ihren Mädchenshirt süß aussehen und das nächste Konzert von den Monsters auch wieder mitgenommen werden muss. Wobei sich da die Frage stellt, welcher der Musiker sich nach dem Konzert samt Gitarre vor die Lokation setzt und noch ne Runde für umsonst spielt. Burger wohl nicht mehr, der will seine Fresse am nächsten Tag nicht wieder bei YouTube sehen!

Ich kann jedem Freund von deutschsprachiger Guitarrenmusik nur ans Herz legen einmal ein Monsters Konzert zu besuchen. Es ist stressfreier als ein Metalkonzert, die Texte sind gut zu verstehen und die Clubs in denen gespielt wird, legen eine angenehm familiäre Atmosphäre an den Tag. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr beim Anklicken der Links. Viel Spaß beim rein hören, ich jedenfalls hatte meinen auf den geilen Konzert!!!….Und war sternhagel voll!!!

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