Germany´s next Topmodel in München und 2 Kerle in Hamburg

Ich habe es überstanden. Ich bin wieder nüchtern – glaub ich jedenfalls. Ich habe mir für euch ja gestern wieder ein paar Minuten Germany´s next Topmodel angesehen. Es war nicht einfach, aber ich kann jetzt hier sitzen und schreiben. Is doch schon mal was, oder?

Zum gestrigen Tag:

Nachdem ich euch ja schon verbloggt habe, wie es auf dem Amt so aussieht, hab ich mich nach Dienstende gleich zum Bierdealer meines Vertrauens begeben, denn nüchtern wollt ich mir das nicht antun. Geht nicht, spiel ich nicht mit! Zu meinem Glück war mein Lieblingsbier, dass mit dem Herzanker im Label, gerade im Angebot. Der Nachmittag war gut zu mir. Kurz noch mal hingelegt und von dem kühlen Bier in meinem Kühlschrank geträumt und dann klingelte mein Wecker. 20 Uhr, noch 15 Minuten und dann beginnt die Show mit den wackelnden Titten.

Ich erwarte noch einen Mitleider. Mein Mobiltelefon piept, sms, er verspätet sich. Ok, dann trink ich schon mal vor.

In München soll das Casting sein. Nun gut, da können die Möchtegernmodels wenigstens nicht nachts die Nase in der Kneipe weg koksen. Soweit ich weiß gibt’s da nämlich ne nette Sperrstunde! Nachdem unsere Heide freudig alle Mädels, viele von ihnen müssen unter Drogen, die Selbstüberschätzung hervorrufen gestanden haben, begrüßt hat gings auch schon los.

Ich dachte immer ich könnte laufen, aber dem scheint nicht so zu sein. Heidi erklärte den Mädchen und uns vor dem TV erstmal wie man richtig läuft. Ich war/bin verwirrt. Wohl nicht der einzige, denn mein inzwischen eingetroffener Kumpel musste auch erstmal einen kräftigen Schluck aus seinem Trinkbehältnis nehmen. Noch nicht betrunken aber uns wird schon erklärt, dass wir nicht laufen können. Depristimmung macht sich breit. Schnell noch einen Flasche Stimmungsaufheller aus der großen Kühlbox in der Küche holen.

Unser Bier gefällt uns super, die Kippen schmecken auch super und überhaupt ist alles super. Die Mädels sehen das auch so. so inflationär wie mit diesem Wort umgegangen wird, brauch wir für Steigerungen bald neue Wörter. Doch wer erfindet die? Wir heute Abend nicht, denn ich glaub das wir uns bis 22.30 Uhr auch noch den letzten Wortschöpfunswitz aus dem Hirn gesoffen haben.

Nung gut, die Kandidatinnen – musste feststellen, dass auch eine Transe dabei war. Miss Piggy lässt grüßen. Witzig war sie aber! – wurden der Reihe nach wie Hündchen über den Laufsteg geschickt. Bei einigen dachte ich an die arme Wand, die den Aufprall des Gesichtes ertragen musste. Dennoch waren einige hübsche Mädchen dabei und laufen konnten die, laut der Jury, anscheinend auch. Eine Kandidatin wurde, wie einige Mädchen vor ihr, zu einem kurzen Gespräch vor der Kamera gebeten. Es ging dabei um eine kurze Selbstdarstellung – in Worten – nicht was ihr jetzt denkt. Es kamen ein paar Stichworte über Ihre Lippen, die ich sehr amüsant fand, kann aber auch an dem Bier gelegen haben.

Die junge Frau gab bereitwillig Auskunft und erzählte dem geneigten Zuschauer, dass sie „offen“ – für wen und was bitte? – , freundlich – sonst lohnt sich die Offenheit ja auch nicht – und gerne unter Menschen ist. Womit verdient die ihr Geld? Meine Gedanken schlagen Purzelbäume, man kann es sich vorstellen, oder?

Die Kiste leert sich langsam aber sicher, die Blase füllt sich. Der Lauf der Natur, kann man nichts machen. Die Mädels sind jetzt in der Bikinirunde. Hallo!?!?!?! Bei einigen kann man auf den Rippen ja jede Taste einzeln drücken. Soll das sexy sein? Möchte Mann wirklich so eine Frau im Bett haben? – Mein Kumpel und ich sind uns einig: NÖÖÖÖÖÖÖ!!!!!!

Einige Weibchen sind aber durchaus nett an zu schaun und taugen als laufende Masturbatinsvorlage. Wirklich süß wie einige schüchtern vor die Jury stökeln, die eine bekommt dann auch glatt die schwitzigen Schuhe der Frau Klum. Unbeholfen wirkt das ganze dann, aber Heide hilft beim Lauftakt und dann wird das doch glatt noch was.

Alles in allem endet der Abend irgendwann morgens, 2 Kerle sind gut angeschüsselt und durchaus auch ein wenig enttäuscht. Nur wenige hübsche Frauen haben wir gesehen und die die wir klasse fanden, haben den Weg in die 2. Runde nicht geschafft. Bewundernswert fanden wir noch das Problem mit den Zahlen. Wir haben es den ganzen Abend über geschafft 1 und 1 zusammen zu zählen, gerne auch mal bis 4, denn soviel Bier kann man alle mal auf einmal tragen. Möchtegernmodels haben damit so ihre Probleme. Wie lautet noch der uralte Spruch? – Dumm f**** gut und strunzdumm f**** besser? Ich glaub so war das doch, oder? Um es kurz zu machen, die junge Frau hat sich in den Nummern geirrt und dachte kurz, sie wäre weiter. Wahr sie dann doch nicht….Pech gehabt. Ganz ehrlich, mit so einem Zahlenunverständnis hat sie es ja auch nicht verdient. Was is denn das für ein Vorbild? Bei den heutigen Mädels ein gutes, aber dazu vielleicht ein andermal mehr.

Ich muss doch sagen, dass mir der TV-Abend, vielleicht mir Ausnahme des Bieres und der Gesellschaft, doch nicht ganz so gut gefallen hat. Nun gut, wir treffen uns ja nächsten Donnerstag wieder. Wieder 2 Kerle, wieder 1 Kiste Bier und wieder Mädchen, die sich für schön und würdig halten uns durch ihr aussehen zu unterhalten.

Bis dahin werd ich hoffentlich komplett nüchtern sein, aber nur um dann wieder von vorne anfangen zu müssen. Eine harte Aufgabe, die ich mir da gestellt habe. Na ja, was tut man nicht alles!

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