Ich einfach, Leben einfach

Ein neuer Montag, eine neue Woche. Ein neuer Tag, ein Montag. Unruhiger Schlaf begleitet mich in die neue Woche. Zu viele Gedanken um meine Zukunft, vielleicht um das Weltgeschehen? Draußen ist es kalt. Bitter kalt. Leicht wolkenverhangener Himmel. Er unterstützt müde Gedanken. Doch woher müde? Zu faul Gedanken und Träumereien zu ende zu spinnen? Verlernt Kausalitätsketten zu bilden? Zu viel Dschungelcamp?

Glücklicher weise gestern nicht gesehen? Keine Entzugserscheinungen. Warum auch? Ist nicht jeder Mensch auf eine gewisse Art ein Promi? Vielleicht nur Z-Promi, aber dennoch ein Prominenter. Global gesehen nicht, aber da können die Dschungelbewohner mitreden. Im Freundeskreis ist man Prominent. Reicht das? Sind wir unter Umständen wirklich alle reif für unsere 5 Minuten Ruhm? Muss das sein? Reicht nicht schon der VIP-Status in einem 4 Augen Gespräch? Ist das nicht genug Aufmerksamkeit?

 

Das Erfüllen von Erwartungen ist schwierig. Mit steigender Anzahl an Lebensjahren wird es nicht leichter. Man sieht es gelassener. Muss einfach reichen. Der Blick am Morgen in den Spiegel. Ich mag dich nicht, aber ich wasch dich trotzdem. Aufmerksamkeit. Man soll sich selber wichtig sein, sich aber nicht so wichtig nehmen. Welch eine Aussage. Was denn nun? Wie soll man sich denn da entscheiden? Was ist arrogant? Was sieht nach fishing for compliments aus? Ein Hoch auf die Verwirrung!

 

Gut. Ich bin gerade etwas philosophisch. Beschwert euch bitte bei RTL, Pro7 und den anderen Unterhaltungssendeanstalten. Mein Hirn ist weich. Ich bin dick und das ist gut so! Ich bin ein Mensch, holt mich hier raus! Chancenlos, so glaube ich. Wo ist die Gebrauchsanweisung für mein Leben geblieben? Bitte setzen sie dieses Leben nicht unnötigem geistigen Unfug aus! – Sollte da drin stehen. Sicherheitshalber nachlesen. Ich finde die Anleitung aber nicht. Mist. Haben meine Eltern mich gewarnt und ich hab es mal wieder überhört? Wer hat schon Lust ewig hin zu hören? Die reden doch ununterbrochen. Hier eine Regel, da ein Tipp. Wo führt das hin? Wer soll sich denn immer alles merken? Eindeutig überfordert.

 

Über das Leben zu senieren macht nicht wirklich Spaß. Erzähl mir einer einen Witz. Bitte. Danke. Geht doch. Man belustige mich. Macht ruhig weiter. Gibt keinen Grund auf zu hören. Erzählt mir einen Schwachsinn nach dem nächsten. Erzählt mir euer Leben. Gut. So will ich es haben. Vielleicht werde ich dann auch ein Weichspüler und nichts interessiert mehr außer mir selbst. Ellenbogengesellschaft. Mir doch egal. Ich bin meine eigene Gesellschaft. Ab morgen höre ich Techno und lauf nur noch mit Warnweste durch mein und euer Leben. Toll. Nicht meckern. Wir haben es so gewollt. Dumpfes Einheitslaufen. Warnen vor unserer Geistlosigkeit. Interessenlosigkeit. Was passiert wenn man drauflos fährt wissen wir. Jemand wir sterben. Vielleicht nur sein Geist, aber es gibt den Tod. Beugen wir dem vor. Töten wir den Geist von vorn herein. Keinen Triumph gönnen wir einem anderen. ICH habe mich dumb gemacht. Ha.

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