Popstars – der freudsche Versprecher

Wer mich kennt weiß es ja bereits. Ich schaue mir die Poppstars an. Genüsslich sitze ich dann vor dem TV, in der einen Hand die Kippe in der anderen das Glas mit Vino. So sitzt also ein gestandener Mann vor einem Haufen zickiger, herumtänzelnder Tittenpaare und beobachtet die Szenerie. Singen können die Mädels, gut tanzen kann die ein oder andere auch und dankbar bin ich dafür, dass man das Paar Beine von „Patze“ in eine Hose hüllte. Die Songs sind mir, wen wird es wundern, zu weihnachtlich, aber was will man machen. Ich habe in dem ein oder anderen Blog ja schon lesen können, dass angeblich schon vorher die Besetzung feststeht. Mir Wurst, sollen alle denken was sie wollen. Ich zähle mich gerne zu der Minderheit der heterosexuellen Männer die Donnerstag für Donnerstag um 20.15 Uhr Pro7 als einzigen Sender akzeptieren!

Mein persönlicher Höhepunkt, ich meine nicht den in der Hose, kam als die talentfreie Moderatorin die Gesangslehrerin Kate Hall ankündigte. Die Frau hat es drauf. Obwohl nur stotternd deutsch sprechend, singt sie relativ akzentfrei. Ein wirklich schönes Lied. Bin ja sonst nicht so der Anhänger von Schnulzenmusik, aber das war mal großes Kino.

Ein Blick auf die Kleidchen der Kandidatinnen hat sich auch wieder gelohnt. Knapp waren sie wieder, man könnte gut und gerne behaupten, dass sie mehr zeigten als sie zu verhüllen versuchten. Wird wohl der Grund sein warum ich auch gerne mal den Ton ausschalte. Bei den Kommentaren ist ja immer alles „super“ . Die sind „super“ nervös, sind „super“ angespannt. Glücklicherweise ist das Küken weg, denn die hat das Wort „super“ ja so inflationär benutzt, da haben sich bei mir die Ohren automatisch verschlossen.

Doch die Krönung von Jacobs kam als Dyana von der Jury raus geschmissen wurde. Ich weiß grad nicht ob TV Brutal, oder wie die Sendung des Herrn Raab auch immer heißen mag, das aufgegriffen hat. Ich für meinen Teil habe genau hingehört und dachte ich spinne. Was viele Jungen und Männer in ihren Träumen an Vorstellungen hatten ist gestern ausgesprochen worden. Dyana hat viel neues „geleckt“! Bitte wie? Wir armen Männer sehen mit Glück diesen Hungerhaken Gäbi beim Zähneputzen, Antonella mal barfuss und dann ists auch schon gewesen. Nun aber endlich die Unterstützung für Männerträume. In der Poppstars-WG wird nicht nur Händchen gehalten, da wird mit den Händchen noch was anderes gehalten und gemacht. Ein freudscher Versprecher der kleinen Dyana? Währe nur logisch. Hat man ihr das in den Mund gelegt – ich vermute mit dem kann sie gut umgehen – um die Quote zu steigern? Neeeeiiiiin! Kann und will ich nicht glauben. Es ist amtlich – in der Poppstars WG wird rumgemacht und nicht nur an den Haaren.

Ich habe mich verhört? Will nur hören was ich will? NEIN! Ich habe mir die Ohren gewaschen gehabt und konnte auch noch gerade stehen, bei anderen Zuschauern stand wohl auch was anderes, ich meine aber meinen kompletten Körper. Ich bin überzeugt, dass Dyana auch viel gelernt hat, fragt sich nur in welchem Bereich. Gut das die nicht in die Band gekommen ist. Von wegen Vorbildfunktion. Wenn die Vorbild wird, schafft sie uns Kerlen doch nur verschärfte Konkurrenz! Da denkt mal drüber nach wenn ihr mit Mädels dieses TV-Format anschaut, oder sie euch davon erzählen!

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One Response to Popstars – der freudsche Versprecher

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