Ja Ja, unsere jungen Nachwuchsfrauen

Heute morgen hatte ich das zweifelhafte Vergnügen 2 jungen Damen bei einem Gespräch zu lauschen. Wie alt mögen sie gewesen sein? Ich denke irgendwas zwischen 14 und 18 Jahren. So genau kann man das in der heutigen Zeit nicht mehr abschätzen. Wenn man heute ein Mädchen im Zappelschuppen abschleppt muss man sich darauf gefasst machen, dass der Staatsanwalt seine Finger auch mal mitspielen lassen will. Ungünstig!

Eines der beiden Mädchen hatte tatsächlich, man glaubt es kaum, ein sympathisches Lächeln. Sofern es denn mal aufblitzte, denn die meiste Zeit des Gesprächs verbrachten die Gesichtsmuskeln damit, einen Kaugummi zu bearbeiten. Könnte glatt als Vorbild für Kälber dienen. Die Kleidung des Mädchens war nichts außergewöhnliches, überhaupt hatte die ganze Erscheinung nichts spektakuläres. Nichts was auf einen eigenständigen Charakter, eine bestimmte politische Meinung oder einer speziellen Gruppenzugehörigkeit hindeutete. Es war mehr eine Mischung aus J.Lo, Sarah Connor und irgendeinem R´N´B Star. Leider keine gekonnte Mischung.

Die Gesprächspartnerin viel nur durch eines auf. Sie sah aus wie eine Presswurst. Irgendwie hat sie wohl ihre Figur mit der von ihren musikalischen und stylischen Vorbildern verwechselt. Kein Problem wenn jemand das Essen zelebriert, es vielleicht sogar sinnlos in sich hineinstopft, aber bitte zeigt es nicht so offen.

Als dann also meine Batterien des Mp3-Players ihren Geist aufgaben konnte ich die volle Tragweite eines Stromausfalls auskosten. 2 Mädchen, die Pubertät und Kleidung, die mehr nach Rotlichtmilleu aussah als nach gut gekleidetem Teenager. Gesprächsthema: Jungs! Was auch sonst?

Nachdem die eine von ihrem Freund erzählte, einem arbeitslosen Realschüler, der sich mit Spielekonsolen die Zeit vertreibt, kam die andere zu Wort. Jetzt wurde es interessant. Es ging um die Liebe, mit der der kleine Moppel wohl etwas Schwierigkeiten hat. Ihr Freund ist anscheinend etwas speziell. Nachdem die beiden etwa 2 Woche zusammen gewesen sind verlangte es ihm einem natürlich Bedürfnis zu frönen. Soweit so gut. Zum bedauern des Mädchens hat der Kerl wohl zu viele einschlägige Filmchen mit seinen Kumpels gesehen. Es wurde nichts aus der entspannten 08/15 Nummer bei Kuschelmusik und Kerzenschein. Nach mehrmaligem  Stellungswechsel reichte dem jungen Mann wohl der eine Eingang in die Frau nicht mehr aus. Seine Freundin sollte zur 3-Loch-Stute werden. Es sollte eine exakte Kopie seiner Lieblingsszene aus einem seiner, sorgsam vor Mutti, versteckten Filme werden. Als er begann mit einem seiner Finger in ihren Hintereingang zu bohren, wie er da ran kam und vor allem warum scheint mir für immer ein Rätsel , ist es der kleinen wohl zu viel geworden. Sie zog sich an und verschwand aus der Wohnung seiner Eltern. Jetzt weiß sie einfach nicht mehr weiter. Eigentlich findet sie ihren Freund doch echt pervers, aber irgendwie mag sie seine charmante Art. Sie weiß nicht mehr ein noch aus. Die arme!

 

Obwohl die letzten, von mir geschriebenen Zeilen zum Teil interpretiert wurden, denn ganz so offen spricht man dann doch nicht auf einem Bahnsteig, lässt sich eines doch aber feststellen.

 

Diese kleinen frechen Gören, diejenigen die immer so tun als ob sie nichts mehr schocken kann, als ob sie alles schon kennen, sind nichts weiter als eine Mogelpackung. Während Mann sich dann freut und sich die schönsten Dinge vorstellt, ist sie noch Jungfrau, prahlt vor ihren Freundinnen das Gegenteil und hat angeblich alles schon mal gemacht um bei der kleinsten „Abartigkeit“ das Weite zu suchen. Wundervoll!

 

Wer jetzt auf die Idee kommt, dieses währe nur eine Geschichte und ist so nie passiert, dem gebe ich mal den Rat morgens in einer beliebigen deutschen Großstadt ein öffentliches Verkehrmittel zu benutzen. Schnell werdet ihr feststellen, dass ihr ganz viel Spaß mit der Jugend von heute haben könnt. Traut euch nur, es wird sich mit Sicherheit lohnen. Achtet einfach mal auf eine Gruppe junger Menschen, die sich unbeobachtet fühlt!

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