Kann ich mich drücken?

Moin!

Gestern haben sich, aus mir unerfindlichen Gründen, 22 Leute angesehen was ich verzapft hab. Man man man…keine Hobbies oder was? Ihr denkt wohl auch, dass man das erlernte durchaus mal ausprobieren kann, oder? Leute, mal ehrlich, ein Grass bin ich ja nu wirklich nicht! Nun gut, ihr wollt lesen? Bitte, soll ja nicht heißen ich würde euren Tatendrang bremsen wollen. Kann ja nicht sein, dass dann später Anschuldigungen hier ankommen – „Wegen dir hab ich das Lesen verlernt!“ – wollen wir ja nicht.

Also lasst die Spiele beginnen!

Diejenigen, die mich kennen, oder meinen mich zu kennen, wissen das ich ein Hatz IV Empfänger bin. Wie das nun mal so is, kommt die ARGE irgendwann auf einen zu und meint: „Was halten sie von einem 1€-Job? Irgendwas müssen sie ja tun, dies währe die Gelegenheit sich mal wieder ans Arbeiten zu gewöhnen.“ – Super Idee! Echt toll! Leider verhält es sich so, dass man das Arbeiten abgewöhnt bekommt. Von allen Seiten heißt es nur „Jung, mach mal halblang,. So schnell schießen die Preussen nicht.“ – Bitte! Ich dachte ich soll hier arbeiten, bzw. das Arbeiten lernen? Schuss in den Ofen. Sollte man wirklich auf die Idee kommen seinen Tatendrang produktiv ein zu setzen wird man gerne mal von allen Seiten ausgebremst. Entweder die Vorgesetzten erzählen einem, dass man ja nur 1,40 € / Std. verdient, was ja nun wirklich nicht zur Motivation beiträgt, oder aber die Kollegen weisen einen darauf hin, dass man ja eh nicht rausgeschmissen wird wenn man von 7,5 Std. nur 30 Minuten arbeitet. Großartig! Die Frage nach einem höheren Sinn oder dem Nutzen für einen selbst wage ich gar nicht zu stellen. Ich befürchte ich würde mich im Kreise drehen und am Ende vor Schwindelgefühlen mir selber in den Hintern beißen. Einen Nutzen für die ARGE hab ich schnell erkannt. Ich bin aus der Statistik raus. Habe immer noch keine feste, vernünftig bezahlte Arbeit, vom nötigen Selbstvertrauen mal ganz zu schweigen, aber ich zähle halt nicht mehr als arbeitslos oder arbeitssuchend. Klasse Nummer. Ich bekomme Geld aus öffentlichen Töpfen, aber die Öffentlichkeit nimmt mich nicht war. Na wenn das so ist, brauch ich mir ja keine Arbeit mehr suchen, denn wenn ich nicht wahrgenommen werde, kann mich auch keiner Anmachen und mir erzählen wie doof ich doch bin. Jo, so kann ich das angehen! Wenn ich nun aber gar nicht da bin, nicht wahrgenommen werde, muss ich dann GEZ zahlen? – Abgesehen davon, dass Hartz IV Empfänger sowieso nicht zahlen müssen.

Wie sieht es dann mit der Überwachung meiner Person aus? – Terroristen tauchen ja auch nur selten in Statistiken auf – wird dann verschärft kontrolliert wie sehr ich nicht wahrgenommen werde? Wird es dann darüber eine Statistik geben, in der ich dann auftauchen darf um dann doch wieder wahrgenommen zu werden? Dann währe ja alles für die Katz und meine Bemühungen umsonst. Verdammt! Muss man denn immer eine Nummer, eine Zahl, Teil einer statistischen Erhebung sein? Reichen die neuen Steuernummer noch nicht aus? Seit wann muss das alles überhaupt sein? Haben reiche Menschen im Mittelalter – gerne auch zu einem früheren Zeitpunkt der Erdgeschichte – irgendwann, eines schönen morgens, beschlossen, dass man Quoten, Verhältnisse und vergleichbare Werte für die Einwohner  und deren Leben braucht? Haben die Holzlatten zum Frühstück gekaut oder was war da los?

Meine lieben Leser – mein lieber Leser! ( so is besser )

Wir werden viele Dinge wohl nie erfahren, weil sie absichtlich vor uns geheim gehalten werden. Einfluss haben wir darauf nicht. Viele werden jetzt denken, dass es wohl auch besser sei. Doch eines können wir uns bewusst sein…… wir sind Nummern, Zahlen und statistische Werte. Hofft nicht darauf, dass ihr für einen Beamten im gehobenen Dienst, jemals etwas anderes werdet, denn auch er ist nur ein Wert in einer Welt, die nach dem Willen einzelner, durch Statistiken aufrechterhalten wird. Die Kontrolle darf man ja nie verlieren. Wo kämen wir auch hin, wenn wir nicht wüssten wie viele afrikanische Tüpfelhyänen bereits in Gefangenschaft geboren wurden und ob wir mit den geborenen Tieren Weltspitze sind? – Ich könnte mir ein Leben ohne die Möglichkeit dies zu wissen, überhaupt nicht mehr vorstellen. Ihr etwa?

P.S.: Wer weiß wie viele afrikanische Tüpfelhyänen in Gefangenschaft das Licht der Welt erblickten, vor allem aber ob es diese Tiere überhaupt gibt, der darf sich damit rühmen recherchieren zu können!

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3 Responses to Kann ich mich drücken?

  1. Reizzentrum says:

    Willkommen in der Welt der Blogger!

  2. kuschelpunker says:

    Dank dir! Schaun wir mal mit welche geitreichen Ergüssen ich die Bloggerwelt noch so nerven kann „g“

  3. Cinderella says:

    Tüpfelhyäne, im Englischen spotted Hyaena, ist Afrikas häufigste und auch größte Hyäne. In der Eiszeit kam sie auch in Europa vor.

    Beschreibung

    Tüpfelhyänen sind sehr kräftig gebaut und wirken viel stämmiger und massiger als die Streifenhyänen, ihre kleineren Verwandten. Sie haben eine Kopfrumpflänge von bis zu 1,65 m, der Schwanz misst zusätzlich 35 cm. Die Schulterhöhe beträgt etwa 85 cm, das Körpergewicht kann mehr als 80 kg erreichen. Die Farbe des rauen Fells ist gelblichbraun und trägt braune Flecken, die im Alter verblassen. Die aufstehenden Ohren sind rund und wesentlich kleiner als bei der Streifenhyäne.

    Der Vorderkörper der Tüpfelhyäne ist sehr kräftig und muskulös. Die großen Vorderläufe sind im Vergleich zu den Hinterbeinen deutlich länger und bewirken eine abfallende Rückenlinie. Der Kopf ist groß und gedrungen. Die Gliedmaßen weisen vier Zehen auf, deren Krallen nicht rückziehbar sind. Der mächtige und extrem starke Kiefer ist mit großer Muskulatur und harten Zähnen ausgerüstet. Er erlaubt es der Hyäne, auch schwierige Bestandteile der Beute wie Haut, zähes Fleisch und Knochen zu verwerten und alles zu zerkleinern, was fressbar ist. Dank des ausgezeichneten Verdauungssystems können auch Zähne und Hörner verdaut werden. Angeblich zerkauen Hyänen sogar AutoreifenDer bevorzugte Lebensraum der Tüpfelhyäne ist die Savanne. Meistens leben sie in großen Grasländern Ost- und Südafrikas mit genügend Beutetieren. Seltener findet man Tüpfelhyänen auch in Halbwüsten (sie sind von Wasser abhängig), Bergland (aufwärts bis 4.000 m) und lichten Wäldern.

    Lebensweise

    Tüpfelhyänen leben in großen Rudeln, die bis zu hundert Tiere umfassen könn

    Der bevorzugte Lebensraum der Tüpfelhyäne ist die Savanne. Meistens leben sie in großen Grasländern Ost- und Südafrikas mit genügend Beutetieren. Seltener findet man Tüpfelhyänen auch in Halbwüsten (sie sind von Wasser abhängig), Bergland (aufwärts bis 4.000 m) und lichten Wäldern.

    Lebensweise

    Tüpfelhyänen leben in großen Rudeln, die bis zu hundert Tiere umfassen könn

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